Praktika

Das Akademienvorhaben "Strukturen und Transformationen des Wortschatzes der ägyptischen Sprache" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften bietet Praktikumsplätze für Studierende ägyptologisch / koptologisch / altertumswissenschaftlich / orientalistisch ausgerichteter BA- und MA-Studiengänge an. Die Praktika sollten üblicherweise zwischen 4 bis 6 Wochen, mindestens aber 3 Wochen dauern. Auch ein längeres Praktikum ist nach Vereinbarung möglich. Aktuell findet das Praktikum pandemiebedingt im Wesentlichen als Online-Praktikum mit Betreuung über Video-Chat statt.

Voraussetzungen

  • Sie sind als B.A.- oder M.A.-Student/in eingeschrieben.
  • Sie haben gute Kenntnisse der mittelägyptischen Sprache, gute Hieroglyphenkenntnisse (mindestens 3 Semester), oder: gute Kenntnisse des Koptischen (mindestens 3 Semester); Kenntnisse weiterer Sprachstufen/Schriften der ägyptischen Sprache sind vorteilhaft.
  • Dauer des Praktikums: mindestens 3 Wochen.
  • (aktuell pandemiebedingt zusätzlich:)  Sie verfügen über einen PC oder Laptop mit Betriebssystem MSWindows(!), mit Kamera, sowie mit Lautsprecher/Mikrophon oder separatem Headset.

Praktikumsinhalte in Stichwörtern

  • Einblick in verschiedene aktuelle Tätigkeitsbereiche des Projekts/Vorhabens, insb. im Bereich der computergestützten Lexikographie und Textcorpus-Edition (Digital Humanities),
  • Einführung in die Textbearbeitung und -eingabe im Berliner Texterfassungssystem (BTS),
  • Mitarbeit bei der elektronischen Erfassung von Hieroglyphen im BTS
    und/oder Mitarbeit bei der Pflege der koptischen Lemmalisten,
  • ggf. Mitarbeit bei der Indizierung von Datenbeständen,
  • (aktuell pandemiebedingt leider nicht möglich:) Archivarbeiten, z.B. im Abklatsch-Archiv.

Bewerbung

InteressentInnen senden eine Bewerbung mit

  1. kurzem Motivationsschreiben
    inkl. Angaben zum Stand Ihres Studiums (Semesterzahlen, Fächer),
    Angaben zum gewünschten Praktikumstermin/-zeitfenster,
    Angaben, ob Sie das Praktikum als Pflichtpraktikum, d.h. als verpflichtenden Teil Ihres Studiums, machen wollen,
    (aktuell pandemiebedingt zusätzlich:)  Versicherung, dass Ihnen ein PC oder Laptop mit Betriebssystem MSWindows, mit Kamera, sowie mit Lautsprecher/Mikrophon oder separatem Headset zur Verfügung steht;
  2. Nachweis des B.A./M.A.-Studierenden-Status (Einschreibung),
  3. Nachweisen von Kurs-/Modulabschlüssen im Hieroglyphisch-Ägyptischen oder/und Koptischen

vorzugsweise elektronisch (PDF, Scans) an den Arbeitsstellenleiter der Berliner Arbeitsstelle.

Anrechnung im Studium

Unabhängig von der Bewerbung müssen Sie als interessierte/r Studierende/r selbstständig in der Studien- und Prüfungsordnung Ihres jeweiligen Studiengangs, ggf. mit der Studienberatung an Ihrer Universität, abklären, welche Anforderungen erfüllt sein müssen, damit das Praktikum im Kontext ihres Studiengangs anerkannt wird. Pflichtpraktika werden bevorzugt berücksichtigt, können aber nicht vergütet werden.

Detailliertere Informationen

Bei einem allgemeinen Praktikum am Vorhaben "Strukturen und Transformationen des Wortschatzes der ägyptischen Sprache" in Berlin erhalten die PraktikantInnen Gelegenheit, in die aktuelle Projektarbeit detailliert Einblick zu nehmen und sich mit den Archiven der Arbeitsstelle gründlich vertraut zu machen. Zudem werden den PraktikantInnen eigene Aufgaben zur selbständigen Bearbeitung übertragen. Die Identifikation von Textabschriften im Archiv des Wörterbuchprojektes, die Inventarisierung des Archivs, die Eingabe der hieroglyphischen Schreibungen für den Berliner Lexikalischen Thesaurus u.a.m. wurden z.B. teilweise von PraktikantInnen geleistet.

Voraussetzung für die Übernahme eines Praktikums ist ausreichendes ägyptologisches Grundlagenwissen, insbesondere auf dem sprachlich-philologischen Gebiet, sowie Sympathie für die digitale Bearbeitung von Sprachdaten (Digital Humanities). Wir empfehlen als günstigen Zeitpunkt die Studienphase nach dem 3. oder 4. Semester, aber vor der Aufnahme einer Masterarbeit oder Dissertation. Über das absolvierte Praktikum wird ein Zeugnis ausgestellt.

[Text: I. Hafemann, D.A. Werning]